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those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what has happened!“ |
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„…
improvement never stops!“ © |
Zuletzt
bearbeitet : 29. 3. 2009; |
Kosten/Nutzen:
Für Österreich gibt es bis heute
(29. 3. 2009) keine seriösen offiziellen Schätzungen
Es wurden in der Vergangenheit Kosten zwischen 30 Millionen für die 1.Umsetzungsphase und 30 Milliarden Euro (Vollausbau) kolportiert
die Wahrheit liegt irgendwo
dazwischen …
Die bisher nicht offiziell publizierte Kosten-Nutzen-Analyse für ELGA von Debold und Lux gibt 135
Millionen Euro
(davon 59,7 Mio Euro für die Infrastruktur und
75,7 Mio Euro Kosten für die
GDA`s)
für die Implementierung der Kernanwendungen
und 36 Millionen für den jährlichen Betrieb an.
Entscheidend ist jedoch daß bei allen Kosten-Nutzen-Analysen (Deutschland,
Schweiz, Österreich) in der 5- und
10-Jahres – Periode
der Nutzen (Einsparungen) immer auf Seiten der Verwaltung/des Staates liegt,
die zusätzlichen Kosten jedoch bei den GDA`s.
Weil
die meisten „eHealth”-Anwendungen durchgehende Prozesse im Gesamtsystem zum
Ziel haben, fallen die Kosten häufig nicht dort an, wo der Nutzen entsteht.
Ein System, das volkswirtschaftlich Sinn macht, kann betriebswirtschaftlich für
einzelne Beteiligte nachteilig sein.
So weist auch die Kosten-Nutzen-Analyse zur Versichertenkarte einen Grossteil
der Kosten den Leistungserbringern zu.
(Investitionen in Hardware und Software), während hauptsächlich die Versicherer
den Nutzen realisieren können (mehr Effizienz in der Abrechnung).
Langfristig hat „eHealth” deshalb nur dann eine Chance, wenn ein
Ungleichgewicht zwischen zahlenden und nutzniessenden Personen verhindert
werden kann.
aus :
Strategie
E-Health Schweiz (Seite 45)
siehe dazu auch :
22.6.
2007: Berichte mit Stellungnahmen zu
„ELGA“: Österreichische
Ärztekammer „derStandard“ „Die
Presse“ „OÖNachrichten“
dazu: Stellungnahme der Arge ELGA zu den Kosten: „.. nicht
30 Milliarden, sondern 30 Millionen für die 1. Umsetzungsphase … “
Schätzungen aus Deutschland betreffend das Projekt
„Elektronische Gesundheitskarte“:
Das
Bundesgesundheitsministerium gibt die Investitionskosten für diesen
Systemkomplex bisher
mit etwa
1,4–1,6 Mrd. € an. Dies erstaunt etwas, denn setzt man in die
Kalkulationsvorlage für
Modellprojekte5, aus der offiziell verbindlichen bit4health-Rahmenarchitektur
(Version 1.1) bei
www.dimdi.de, das Mengengerüst des Vollausbaus6 ein, so erhält man: 2 Mrd. € Erstinvestition
und 1,4
Mrd. € jährliche Betriebskosten. Da etwa alle 5 Jahre eine Ersatzinvestition
notwendig ist,
ergibt
sich hier eine Amortisation erst ab etwa 2 Mrd. € jährlicher Einsparungen.
Es gibt
aber durchaus gute Gründe, an der Korrektheit der offiziellen
Kalkulationsvorlage zu
zweifeln.
Die Financial Times Deutschland prognostiziert 3,4 Mrd. €, eine Studie der
PKVen ergibt
4 Mrd. €
und die Berliner Zeitung zitiert Experten mit jenseits der 5 Mrd. €
Erstinvestition!
Setzt
man …. Erfahrungswerte in die
Kalkulationsvorlage ein, so gelangt man zu Erstinvestitionskosten
in
schwindelerregender Höhe von etwa 7 Mrd. € – etwa das Jahresbudget aller
niedergelassenen
Fachärzte oder die Administrationsaufwände aller Krankenkassen!
Bei
7 Mrd. € Investition alle 5 Jahre und jährlichen Betriebskosten von 1,4 Mrd.
ergäbe sich
schon
ein Einsparbedarf von etwa 3 Mrd. € jährlich nur zur Amortisation, ohne den
Projektrisiken
Rechnung
zu tragen.
(aus
Thomas Maus, Gesundheitskarte und
Gesundheitstelematik – 1984 reloaded? , Seite 3 und 4 )
Weitere Informationen:
Die Kosten-Nutzen-Analyse
zur Gesundheitstelematik
erste Analysen dazu: Artikel mit Links auf
weitere Analysen
Honorierung ärztlicher
Leistungen:
„Neue
Wege: Zahlungsmethoden und ihre Auswirkungen auf ärztliche Leistungen“
(aus „Soziale Sicherheit“, Juni 2007, Herausgeber HV der österr. SV)
Kurzfassung
Forschungsstelle für Gesundheitsökonomie und Gesundheitssystemforschung,
Deutschland: Diskussionspapier Nr. 9:
„Zur
Weiterentwicklung des Vergütungssystems in der ambulanten ärztlichen
Versorgung“
Analysen und Kommentare:
Gesundheitspolitisches
Handbuch 2005: Problemanalyse
Finanzierung des österreichischen Gesundheitssystems
Claudia Naumann: Tendenzen
im österreichischen Gesundheitssystem
Dr. Gerald Bachinger: „Hausarzt
Neu als Zukunftsperspektive ?“
Dr. Edgar Hagenbichler / Medizinische Informatik: „Grundlagen
und Praxis der medizinischen Versorgung“
Gesundheitssystem
in Österreich
Verteilung
der Einsparpotenziale e-Rezept (e-Medikation)
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