öffentliche Diskussion zu ELGA und E-Health in Österreich
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Weil die Ressourcen für die Krankenversorgung immer mehr verknappt werden, werden Leistungen gedeckelt, bei den Medikamenten, den Untersuchungen, etc., und Ärzte sollen entscheiden, wer welche Leistung bekommt und wer nicht. Diese Selektion durchzuführen ist für einen Arzt oft schwierig und auch emotional bedrückend. Ein Bürokrat kann im stillen Kämmerchen, ohne den Patienten persönlich zu kennen, mit Knopfdruck entscheiden. Solche Ansätze gibt es bereits heute. Eine Funktion der e-Card zum Beispiel ist der Arzneimittel-Bewilligungs-Service (ABS), über den die Ärzte schriftlich begründen müssen, warum ein Patient beispielsweise ein bestimmtes Medikament braucht. Wenn der Kontrolleur auf der anderen Seite des ABS meint, etwas an der Begründung sei formal nicht in Ordnung, sendet er einfach elektronisch „abgelehnt“ – aber der Kontrolleur hat auch nicht dem Patienten gegenüber die unmittelbare Verantwortung. Die fachlichen Entscheidungsspielräume der behandelnden Ärzte werden so immer mehr eingeengt.
Alle Macht den Bürokraten ?
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JA! JA! JA!
geben wir den bürokraten endlich alle macht in die hand! lassen wir sie als wichtigsten entscheidungsträger endlich zu! ich denke, das wird die beste methode sein, den menschen vor augen zu führen, was es heisst, der bürokratie zu vertrauen. letzten endes spielt man mit der freigabe der macht von bürokratie nur in unsere ärztlichen, heilenden hände. dort werden sich die menschen dann wieder geborgen fühlen - wetten?
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